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[Feminismus/Gesellschaft/Internet-Aufreger] Von wahren Gesichern und inneren Werten oder "Was geht euch mein Make-up an?"

Charlie | Montag, 29. Mai 2017 | 20 Kommentare

Facebook kann schon eine tolle Inspirationsquelle für Blogposts sein.
Nicht, dass ich dort häufig niveauvolle Diskussionen oder gute Argumente finden würde (höchstens von Einzelpersonen), aber oft regen mich gerade Diskussionen voller Beleidungen, Unterstellungen und Verallgemeinerungen ohne stichhaltige Begründungen dazu an, mich selbst mich einem Thema auseinanderzusetzen. Zwar mische ich mich selten selbst ein, lege mir jedoch oft genug im Kopf zurecht, was ich den Beteiligten gerne sagen würde.
Auch heute stieß ich wieder unverhofft auf ein tolles Thema für einen Post, den ich in meine Reihe zu gesellschaftlichen und feministischen Themen einsortieren kann: Make-up - genauer gesagt die Frage, wieso Frauen* Make-up tragen oder nicht tragen sollten.


[Internet-Aufreger/Kommentar] Ehe für alle!

Charlie | Sonntag, 22. Januar 2017 | 25 Kommentare

Vor etwa einem Jahr hatte ich bereits einen Post zu diesem Thema geplant und es macht mich sehr traurig, dass er noch immer aktuell ist.

Anlässlich der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes herausgegebenen Ergebnisse einer Umfrage, in der sich über 80% der Befragten für bzw. "eher für" die gleichgeschlechtliche Ehe aussprachen, war das Thema auch auf Facebook wieder sehr aktuell. Unter anderem von campact und Bündnis90/Die Grünen wurden Posts veröffentlicht, die die Bundesregierung bzw. -kanzlerin dazu aufforderten, entsprechend der Umfrageergebnisse zu handeln.
Während ich mich über die Umfrageergebnisse sehr gefreut habe, haben mich einige der Kommentare unter besagten Posts sehr entsetzt und enttäuscht. Noch immer werden viele Stimmen gegen eine Gleichberechtigung nicht-heterosexueller Menschen laut, was ich einfach nicht nachvollziehen kann.


Für mich ist es selbstverständlich, dass alle Menschen in Deutschland die gleichen Rechte haben sollten, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Glauben, etc. Und Gleichberechtigung schließt für mich jegliche Art von rechtlichen "Verträgen" zwischen zwei volljährigen und mündigen Menschen ein, auch die Ehe.
Soweit ich das überblicken kann, gibt es zwei Hauptgründe zu heiraten. Der romantischere von beiden ist der, dass zwei Menschen sich lieben und dies und ihre Zusammengehörigkeit durch die Ehe offiziell machen wollen. Der unromantischere sind Steuervorteile, beispielsweise beim Ehegattensplitting.
Niemand ist gezwungen zu heiraten, da man seine Liebe auch ohne Ehe ausleben und eine Familie gründen kann, aber ich verstehe auch nicht, wieso einigen Menschen die reine Möglichkeit zur Ehe vorenthalten werden sollte, nur, weil sie eine Person des gleichen Geschlechts lieben.
Ich sehe nicht, wie das Geschlecht zweier Menschen Einfluss darauf haben sollte, ob sie ihre Liebe "offiziell machen" dürfen und ob sie bestimmte Steuervorteile (die eh umstritten sind) bekommen dürfen. Menschen diese Dinge aufgrund ihrer Sexualität zu verwehren bedeutet für mich schlicht sie zu diskriminieren.


Wie bereits erwähnt, sehen das nicht alle Menschen so und obwohl ich mich in den vergangen Wochen und Monaten sehr viel mit Argumenten gegen die "Ehe für alle" befasst habe und es viele Menschen gibt, die gerne auf (vermeintlich) intelektuellem Niveau dagegen argumentieren, kann ich nach wie vor keines davon nachvollziehen und bleibe bei meiner Meinung.
Daher habe ich für diesen Post eine Sammlung aller Argumente gegen die gleichgeschlechtliche Ehe gesammelt, die mir bisher untergekommen sind, und dazu erläutert, weshalb ich sie für nicht stichhaltig und nicht überzeugend halte.
Falls euch noch weitere einfallen -ob sie nun eurer Meinung entsprechen oder nicht -, könnt ihr sie gerne ergänzen.
Ich entschuldige mich im Voraus für diesen leider äußerst negativen Post, aber ich musste mir da einfach mal etwas von der Seele argumentieren.



[Internet-Aufreger | Kommentar] "Hilfe, die Feminazis kommen!" oder: Was ist an Feminismus so schwer zu verstehen?

Charlie | Freitag, 25. November 2016 | 8 Kommentare



Gerüchten zufolge lauern sie mittlerweile überall: zuhause, auf der Arbeit, in der Uni, auf der Straße. Zusammengerottet, vom Hass getrieben und mit nur einem Ziel: den Männern die jahrtausendelange Unterdrückung des "schwachen Geschlechts" heimzuzahlen und sie auf ihren rechtmäßigen Platz am unteren Ende der Nahrungskette verweisen.
Die Rede ist natürlich von den sogenannten "Feminazis" - Wesen, von denen ich bisher noch kein einziges kennengelernt hab, die es aber möglicherweise irgendwo gibt. Wesen, die eines aber ganz sicher nicht sind: Feministinnen.