[Filmrezension] "Die Schöne und das Biest" (2017)

Charlie | Dienstag, 2. Mai 2017 |

"Märchen schreibt die Zeit" - Genauso schön und kitschig wie das Original, mit neuen und alten Defiziten





Originaltitel: Beauty and the Beast
Genre: Märchenfilm
Basiert auf: dem gleichnamigen Disneyfilm, der wiederum auf einem Märchen basiert
Länge: 130 Min
Altersfreigabe: ab 6
Deutscher Kinostart:16.03.2017
Produktionsland: USA
Darsteller: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Ian McKellen, Ewan McGregor, Emma Thompson, Stanley Tucci, Kevin Kline, Josh Gad, ...
Regie: Bill Condon
Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Quelle
Trailer



Inhalt

Belle lebt mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf, in dem sie als seltsam gilt, da sie sehr belesen, klug und unabhängig ist.
Als sich ihr Vater eines Tages nach einem Unfall mit seiner Kutsche in ein verlassenes Schloss flüchtet, wird er von dem dort lebenden Biest, einen verfluchten Prinzen, gefangengenommen. Belle macht sich auf ihn zu retten und nimmt den Platz ihres Vaters ein.
Während Belle das verwunschene Schloss und seinen Herren von einer ganz anderen Seite kennenlernt, versucht ihr Vater, das Dorf - unter anderem den selbstverliebten Gaston, der sich in den Kopf gesetzt hat, Belle zu heiraten - zu bewegen, seine Tochter zu befreien. 

Meinung

Belle war wegen ihrer Liebe zu Büchern schon immer meine Lieblings-Disneyprinzessin. Als ich dann auch noch gehört habe, mit welch hochkarätigem Cast "Die Schöne das Biest" in der Neuverfilmung besetzt würde, war ich hellauf begeistert und fest entschlossen den Film zu sehen.
Der Kinobesuch versprach, ein wirklich schöner Mädelsabend zu werden.
In gewisser Weise hebt "Die Schöne und das Biest" sich in meinen Augen auch in dieser Neuverfilmung von anderen Disney-Prinzessinnen-Filmen ab.
Belle ist eine intelligente, unabhängige Heldin, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und z.B. bereit ist sich für ihren Vater zu opfern und seinen Platz im Schloss des Biestes einzunehmen. In diesem Film wird auch ihr guter, technischer Verstand gezeigt, indem sie z.B. eine Art Waschmaschine bastelt oder ihrem Vater beim Reparieren seiner Spieluhren hilft - eine für eine klischeehafte Prinzessin ungewöhnliche und interessante Eigenschaft und Teil eines eher modernen Frauenbildes.
Auch findet sie die Liebe nicht, indem ein gutaussehender Prince Charming sie rettet, sondern lernt das Biest erst - fern von jeder Oberflächlichkeit (da sie sein menschliches Aussehen nicht kennt) - kennen und durch seine inneren Werte lieben - eine angenehme Botschaft und ein gutes Vorbild für ein Kinder, die ja heutzutage eine der größten Zielgruppen von Märchen sind.
Was mir ebenfalls aufgefallen ist, ist die Tatsache, wie gut sich einige Ereignisse des Films auch auf unsere Gegenwart übertragen lassen, beispielsweise wie leicht sich Menschen gegen etwas aufhetzen lassen, vor dem sie hauptsächlich Angst haben, weil sie es nicht kennen.
Dies zeigt sich besonders gut in der Szene, in der Gaston die Dorfbewohner davon überzeugt, das Biest zu jagen und zu töten. Ohne, dass es sich je aus dem Schloss gewagt und ohne, dass er es je persönlich gesehen hätte, behauptet er, das Biest würde eine Bedrohung für das Dorf darstellen - und das hauptsächlich, um selbst besser dazustehen. Erinnert uns das nicht an andere Formen der Hetze?
In anderer Hinsicht ist "Die Schöne und das Biest" natürlich auch ein typischer Disneyfilm.
Nach Märchenart wird verzaubert und verflucht, die eine große Liebe bricht den Bann und obwohl das alles kitschig und vorhersehbar hoch zehn ist, fiebert man trotzdem irgendwie dem Happy End entgegen und verdrückt am Ende sogar fast ein paar Tränchen. 
Dazu trägt auch die märchenhafte Atmosphäre bei, beispielsweise das liebevoll gestaltete Schloss mit all seinen seinen Bewohnern, die Musik und die Tänze. Das Publikum bekommt großartige Bilder, etliche Farben, Glitzer und Gesang zu sehen - ganz in Disney-Manier, was besonders in den Ensemble-Szenen (der Tanz am Anfang und am Ende und das Gaston-Lied) sehr beeindruckend aussieht, zum Teil aber auch etwas zu viel des Guten ist, z.B. bei "Sei hier Gast". 
Wie man es von Disney gewohnt ist, gibt es auch in dieser Neuverfilmung niedliche und amüsante Sidekicks, von Gastons treuem Begleiter Le Fou bis hin zu von Unruh, Lumière, Mrs. Potts, Tassilo und den anderen Schlossbewohner*innen. All diese Figuren gewinnt man schnell lieb und besonders wenn man sie schon aus dem Animationsfilm kennt, sorgen sie schnell dafür, dass man sich in Belles Welt wohlfühlt und sorgen zudem für ein paar Lacher.
Generell ist der Cast wirklich wunderbar gewählt, obwohl man viele von ihnen den Großteil des Films über in animierter Gestalt sieht.
Emma Watson, eine meiner Lieblingsschauspielerinnen, passt für mich vielleicht gerade deshalb so gut als Belle, weil die Rolle ihr persönlich recht ähnlich zu sein scheint. Sie spielt die liebevolle Tochter und selbstbewusste, belesene junge Frau auf absolut sympathische Weise und ist der Figur der Belle mehr als würdig.
Kevin Kline nimmt man den verträumten, zerstreuten aber ebenso liebevollen Vater ebenfalls wunderbar ab, doch mein Highlight waren vermutlich Luke Evans als selbstverliebter Gaston und Josh Gad als sein treuer Begleiter und Bewunderer Le Fou, die ein unglaublich unterhaltsames Team bilden.
Doch obwohl ich den Film insgesamt genossen habe, haben mich einige Dinge auch etwas irritiert, zum Beispiel die Musik.
Disneyfilme haben einige großartige Songs hervorgebracht und Alan Menken ist, wie ich erst aktuell beim Musical "Der Glöckner von Notre Dame" erfahren konnte, ein großartiger Komponist, doch von den Liedern in "Die Schöne und das Biest" war ich eher enttäuscht.
Die Klassiker "Die Schöne und das Biest"  und "Sei hier Gast" sind natürlich dabei und auch das Lied, das Le Fou anstimmt, um Gaston wieder aufzuheitern, hat mir gut gefallen, doch auf alle anderen Songs hätte ich persönlich gut verzichten können, da ich sie als sehr nichtssagend und wenig einprägsam empfand.
Ich erinnere mich zu schlecht an den Animationsfilm, um die Musik vergleichen zu können, und weiß daher nicht, welche Lieder neu waren und welche nur aus diesem Film stammen, aber ich hatte - wie bei vielen Disneyfilmen - das Gefühl, dass die Musik eher reingequetscht wurde, weil man meinte, zwei, drei gesungene Lieder reichten nicht. So wird dann auf ein paar Monologzeilen eine durchschnittliche Melodie geschrieben, sie werden gesungen statt gesprochen und man nennt das Ganze ein Lied - für mich als Musicalfan doch sehr enttäuschend. Ich hätte lieber weniger und dafür einprägsamere Lieder gesehen.
Zudem hätte man in der deutschen Synchronisation, wenn man schon jeden Charakter singen lässt, wenigstens Sorge tragen können, dass die Sprecher das auch können, was z.B. bei der Stimme von Maurice (Belles Vater) eindeutig nicht geschehen ist. 
Ein weiterer Punkt betrifft das Frauenbild des Films. Wie bereits oben erwähnt, halte ich Belle für eine modernere Disneyfigur als viele andere, doch leider wird auch sie Opfer des allgegenwärtigen Filmtrends, die weibliche Heldin immer und überall gut aussehen zu lassen. Sie ist gerade hektisch aufgebrochen und stundenlang durch den Wald geritten, außer sich vor Sorge um ihren Vater - Doch natürlich sitzt ihre Kleidung trotzdem perfekt, ebenso wie ihr Make-up und ihr Haar. Allgemein wird Schönheit hier für meinen Geschmack zu sehr betont, nicht zuletzt am Anfang, als von der wunderschönen Zauberin erzählt wird, die den Prinzen verzaubert hat - als ob ihr Aussehen etwas zur Sache täte und als ob eine Frau nicht weise und mächtig sein könne, ohne einem Schönheitsideal zu entsprechen.
Auch das Verhalten einiger Charaktere war für mich nicht ganz verständlich, was ich sehr schade fand, da man meiner Meinung nach eine Neuverfilmung auch gut nutzen kann, um Defizite des Originals auszugleichen.
So wird Belle z.B. zu Beginn des Films als abenteuerlustige junge Frau mit Fernweh dargestellt, die sich nach Größerem sehnt als ihrem kleinen Dorf. Dass sie sich anstelle ihres Vaters einsperren lässt, ist aufgrund ihrer Liebe zu ihm noch verständlich. Dass sie - der kleine Wildfang - dann aber nach einem Ereignis so lange beim Biest bleibt, ohne auch nur zu fragen, ob sie gehen dürfte, oder einen weiteren Ausbruchsversuch zu wagen, ist nicht ganz verständlich. Wieso gibt sie ihre Träume (oder auch ihren Vater) so schnell auf?
Das Biest ist da nicht weniger mysteriös. Beispielsweise wird nie erklärt, wieso er Belle überhaupt gefangenhalten will, denn immerhin ist nicht er es, der auf die Idee kommt, sie könnte die Auserwählte sein, und er will ihre Gesellschaft anfangs gar nicht. Was aber hat jemand, dessen Schloss man eigentlich nicht finden und an den man sich nicht erinnern kann, davon, Einbrecher wegen des Diebstahls einer Rose zu bestrafen?
Unmöglich fand ich auch, als die Angestellten/Einrichtungsgegenstände den schlechten Charakter des Prinzen verteidigen, indem sie erklären, er habe eine schwierige Kindheit gehabt. Ja, sicher erschwert das die Bildung eines angenehmen Charakters, aber es ist keine Entschuldigung für selbstsüchtiges und arrogantes Verhalten. Wäre es so, würde es die Bestrafung der Zauberin ja auch ungerechtfertigt machen und die Moral des Märchens irgendwie untergraben.
Und dann gab es da noch ein paar Kleinigkeiten und Fehler im Film, die mich nicht direkt gestört haben, die mir aber ins Auge gefallen sind.
Gleich in der ersten Szene, in der Belle auftaucht, hat das Continuity Management zum Beispiel versagt, denn Belle kauft zunächst ein Brot und in der nächsten Szene, in der sie irgendwo anders auf dem Markt ist, ist sie verschwunden.
Unterhaltsam ist auch, dass in der "Sei hier Gast"-Szene zwar verschiedene Gänge und köstlich aussehende Speisen gezeigt werden, man Belle aber nie auch nur einen Bissen davon essen sieht, da die Teller immer, kurz bevor sie zuschlagen kann, weggezogen werden.
Und warum genau haben Lumière und von Unruh eigentlich einen französischen Akzent, obwohl viele andere Figuren (z.B. das ganze Dorf) ebenfalls Franzosen sind? (Und haben sie in der französischen Version dann vielleicht einen anderen Akzent?)

Fazit


"Die Schöne und das Biest" und die Heldin Belle gehören noch immer zu meinen Disney-Lieblingen und es war wunderschön, diese Geschichte mit neuen technischen Möglichkeiten und einem großartigen Cast neu verfilmt zu sehen. Der Disney-Charme bleibt definitiv erhalten und es ist eine Freude zuzusehen.
Musikalisch fand ich den Film, wie viele andere Disneyfilme, jedoch eher enttäuschend, da mir bis auf drei Lieder keines im Gedächtnis geblieben ist und man meiner Meinung nach auf das meiste gut hätte verzichten können.
Auch verhalten sich die Figuren nicht immer wirklich konsequent oder verständlich (Was zwar im Original auch so ist, in einer Neuverfilmung aber dennoch besser hätte erklärt werden können) und Belle ist in gewisser Hinsicht doch ein wenig zu klischeehaft-prinzessinnenhaft.
Ich vergebe 3,5 Sterne, denn Fans werden sicher auf ihre Kosten kommen, man hätte jedoch noch mehr aus dem Film machen können.

Kommentare:

  1. Hallo Charlie :)

    Ich habe den Film auch gesehen und fand ich auch wieder sehr schön. Aber es ist schon so, dass mir die Musik auch etwas zu viel war, die Klassiker dürfen nicht fehlen - klar, aber ich persönlich bin einfach kein Fan davon, wenn mehr gesungen als gesprochen wird (kein Musical Kind) und einige der Lieder mochte ich schon im Original nicht so gerne. Dennoch hat mir der Film sehr gefallen, das Biest sah toll aus und Emma Watson mag ich sowieso total gerne. Und ich stimme dir absolut zu, dass Belle zumindest die Prinzessin ist, mit der ich mich am meisten identifizieren kann - Bücherwurm :D Aber ich muss gestehen, dass ich auch Rapunzel gerne mag ��

    Viele Grüße
    Fina ❤

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    1. Wenn man Musicals nicht mag, versteh ich gut, wieso einem die Musik zu viel ist, vor allem, wenn sie so belanglos ist. Ich liebe ja Musicals, aber dann müssen es auch vernünftige Lieder und nicht nur dahingeduldelte Melodien sein, finde ich. Zumal ich weiß, dass Alan Menken das besser kann.

      Oh ja, Rapunzel ist auch eh einer meiner Lieblings-Disneyfilme!

      LG :)

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  2. "Und warum genau haben Lumière und von Unruh eigentlich einen französischen Akzent, obwohl viele andere Figuren (z.B. das ganze Dorf) ebenfalls Franzosen sind? (Und haben sie in der französischen Version dann vielleicht einen anderen Akzent?)"

    GENAU!!! GENAU SO IST ES! Und das kommt in einigen anderen Filmen vor. Ich emine, mein Gott, es ist ein unterhaltsamer Film für Jung und ALt, wo mna sicherlich das eine oder andere Auge zudrücken kann, aber dieser Punkt macht überhaupt keinen Sinn.

    Was die Einsperrung Belles angeht habe ich sie so verstanden, dass sie sich anstelle ihres Vaters einkerkern lässt und dieser wurde ja gefangen gehalten für Diebstahl (und vielleicht auch Betreten privaten Geländes, falls man das so sagen kann)

    Im großen und ganzen muss ich dir aber in vielen Punkten zustimmen, insbesondere bei der Besetzung.Während der Recherche zu meiner eignen Rezension habe ich ziemlich viele schlechte Kritiken gelesen und war überrascht, an wie vielen Aspekten sich manche Menschen aufhängen können. Ich glaube man sollte bei einer Rezension, ob Film oder Buch, genrell immer an die Zielgruppe denken und das hast du meiner Meinung nach getan und den Film nicht unnötigerweise zerrissen, weil er nicht genug Art House mäßig ist.

    Alles Liebe
    Katha

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    1. Ich hatte die Überlegung, dass sie es vielleicht in der französischen Version so machen, wie bei "Gilmore Girls" mit Michèle. Der hat ja überall einen französischen Akzent und in Frankreich einen italienischen ^^.
      Ich hab das jetzt ja auch absichtlich nicht als Kritikpunkt angeführt, weil ich das für den Film auch nicht so wichtig fand, aber es ist mir aufgefallen.

      Ja ich hab schon verstanden, dass sie sich anstelle ihres Vaters einsperren lässt, aber ich habe nicht verstanden, wieso das Biest überhaupt jemanden einsperrt, statt ihren Vater zB einfach wegzuschicken, damit er von den Wölfen gefressen wird. Bestrafungen macht man ja, um eine Lehre zu erteilen oder abschreckend zu wirken, aber das Biest ist so verflucht, dass sich niemand mehr an ihn erinnert, also hat er auch keinen Ruf zu verlieren und muss auch keine Angst haben, dass dann alle ankommen und in sein Schloss wollen ^^. Und stattdessen Belle einzusperren ist noch sinnloser und nicht mal eine angemessene Bestrafung für den Diebstahl einer Rose.

      Ich lese ja meistens keine anderen Rezensionen, bevor ich meine eigene geschrieben habe, deshalb war das jetzt wirklich genau meine Meinung, wie ich sie direkt nach dem Kinobesuch notiert habe.
      Vermutlich war ich auch etwas zu streng mit dem Film, aber ich finde halt, dass man in einem Film, der über 2h geht, auch mal ein paar Erklärungen mehr für bestimmte Dinge liefern kann.

      Liebe Grüße :)

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  3. Salut, Charlie.
    Wenn ich die Zahl Deiner Posts kurz überschlage dürfte das bei Dir wieder zu einer etwas längeren Antwort-Session ausarten... ;-)
    Kurz noch vorausgeschickt - mit Disneys Standards der Filmunterhaltung kann man/frau mich erfolgreich auf Distanz halten. :-)

    Die Manipulierbarkeit von Menschen durch das schüren von Ängsten ist (leider!)so aktuell, wie sie seit Alters her auch ist. Der Strick ist schnell über einen Ast geworfen & die Hütte brennt wie Zunder.
    In puncto Erbärmlichkeiten ist der Mensch tatsächlich eine Krönung.

    Ich gestehe - unmotivierte Sangeseinlagen sind mir in Filmen ein Graus; deswegen, siehe oben.

    Warum Belle ihre Träume begräbt? Vermutbar, weil Disney uns nach wie vor - wenn auch aufgepeppt - seinen Märchenkitsch verkaufen will.
    Erfolgreich, wie die 1,1Mrd Einspiel zeigen.

    Während sich Hollywood im Remake kopiert, birgt das TV originären Stoff: "Game Of Thrones" oder "American Gods".

    bonté

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    1. Wie meinst du das? Wirklich viel posten tue ich in letzter Zeit ja leider nicht, daher gibt es auch nicht viel, was jemand bei mir kommentieren könnte. Daher hält sich die Länge meiner aktuellen Antwort-Session zum Glück in Grenzen.

      Deine Abneigung gegen Disneyfilme kann ich, obwohl ich sie nicht unbedingt teile, trotzdem gut nachvollziehen. Vor allem wegen der Musik :D.

      Das ist wohl leider wahr...

      In "Americsn Gods" werde ich sicher einmal reingucken. Ob GoT etwas für mich ist, habe ich noch nicht entschieden.

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    2. ...die "Zahl der Posts" bezog sich jetzt auf die, bei denen Du die eingegangenen Kommentare noch freigeben/beantworten musstest; ich scrolle deswegen ja bei jedem Besuch durch die Post, mit einem Blick auf die aktuelle Anzahl der Kommentare. ;-)
      Bei den Posts selber bist Du angenehm aktiv, regelmässig, engagiert - ich denke ja auch an die längeren Langpausen früher. Du siehst demnach einen zufriedenen Leser Deiner Gedanken.

      Was lässt Dich bei "Thrones" auf Distanz weilen?

      "Keep your heart the curious mind."
      (Samaire O'Boinor)

      bonté

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    3. Ach so, jetzt verstehe ich. Ja, du hast leider recht. Ich bin recht inkonsequent, was das regelmäßige Antworten angeht, und wenn ich wenig Zeit habe, konzentriere ich mich meistens aufs Posten und das artet dann am Ende in sehr langen Antwort-Sessions aus.

      Von dem, was ich bisher gehört habe, ist GoT ziemlich brutal und ich stehe nicht so auf rohe Gewalt.

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  4. Hallo,

    erstmal vielen Dank für die tolle Rezension. Ich habe den Film zwar noch nicht gesehen, aber den Zeichentrick habe ich zu Hause auf DVD. Emma Watson als Belle find ich richtig gut und ich freue mich schon darauf ihn zu sehen.

    Nun zu einigen deiner Fragen:

    1.) Belle ist abenteuerlustig. Ich meine gibt es ein größeres Abenteuer als in einem verwunschenen Schloss, mit einem verwunschenen Prinzen und lebenden und sprechenden Gegenständen zu sein? Warum sie allerdings nicht früher gefragt hat nach Hause gehen zu dürfen bleibt wohl ein Rätsel. Möglicherweise wollte sie erst den Großteil des Schlosses erkunden und viele Bücher lesen.

    2.) Warum will das Biest jemanden gefangen halten? Naja, als Prinz war es ja auch nicht der netteste Zeitgenosse und immerhin sind die Dienerschaft und das Biest selbst ja auch irgendwie in dem Schloss gefangen. Vielleicht meint es das der Tod nicht die größte Strafe ist, sondern auf ewig gefangen zu sein. Vielleicht den Frust der Jahre an jemand anderen auslassen.

    Aber wie gesagt das sind alles nur meine Interpretationen und da ich den Film ja noch nicht gesehen habe kann ich auch noch keine fundierte Rezension abgeben. Trotzdem hoffe ich das ich dir vielleicht ein paar Denkanstöße geben konnte.

    Drachige Grüße
    Beluri

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    1. Danke sehr :). Wenn dir der Zeichentrickfilm gefällt und du Emma Watson magst, wird dir dieser Film auf jeden Fall zusagen.

      Naja, im Film wird ziemlich deutlich, dass Belle Fernweh hat. Sie will raus aus dem Dorf, in dem sie immer nur die gleichen langweiligen Menschen trifft und die gleichen langweiligen Dinge tut. Das Schloss des Prinzen ist für sie ja erstmal ein Gefängnis und bis auf Bücher gibt es dort ja auch nichts zu sehen. Nach einer Weile würde es ihr dort genauso gehen wie in ihrem Dorf, nur dass das Biest sie besser versteht als die Dorfbewohner. Wirklich befriedigend wäre es für sie da aber auf Dauer nicht, denke ich. In diesem Film gibt es auch eine Szene, die deutlich macht, wie gerne sie eigentlich reisen und die weite Welt sehen würde.
      Ich hoffe doch sehr, dass ihr Vater ihr wichtiger ist als Bücher.

      Frust auslassen klingt relativ nachvollziehbar. So nach dem Motto "Wenn ich hier gefangen bin, soll er nicht frei rumlaufen dürfen."

      Viele Grüße und danke für deinen Kommentar :)

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  5. Ich habe den Film leider noch nicht gesehen, weil einfach keine von meinen Freundinnen reinmöchte. Somit werde ich wohl abwarten und das ganze dann bequem auf der Couch schauen, ich denke das reicht auch. Ich mochte "Die Schöne und das Biest" zwar immer sehr gerne, aber meine absoluten Lieblingsmärchen waren andere.

    Den Cast finde ich aber super, denn Emma passt für mich charakterlich auch super in die Rolle. Wie du schon sagtest, es trifft auch ihre Persönlichkeit, da wir ja alle wissen, wie gerne sie liest und wie intelligent sie auch im echten Leben ist.

    Das mit der "Schönheit", die extram betont wird und auf die so viel Wert gelegt wird, nervt mich aber sicherlich auch. Gerade dann, wenn es gar keinen Sinn macht.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dann wünsche ich dir bei "Sieben Minuten nach Mitternacht" ganz viel Spaß und bin gespannt, ob der Film das Buch gut umgesetzt hat. Gibt dann ja sicherlich eine Rezension auf deinem Blog zu lesen?

    Ob ich es bei Arthur ins Kino schaffe weiß ich auch nicht. Mein Favorit in dem Monat ist eigentlich Fluch der Karibik und Get Out, weil man von letzteres so viel Gutes hört und ich für Horrorfilme ja immer zu haben bin.

    "Berlin Syndrome" ist für mich auch so ein Film, den ich zwar sehen möchte, aber lieber bequem zu Hause auf der Couch. Also ich mochte Teil 4 ja gerade deshalb so gerne, weil man sich wieder auf Jack Sparrow konzentriert hat. Für mich war er immer das Herz der Reihe und somit war ich begeistert, aber das ist definitiv Geschmackssache. Orlando ist wieder dabei ;). Ich hatte ja irgendwo gelesen, dass auch Keira Knightley dabei wäre, aber im Cast ist sie nicht gelistet. Somit ist fraglich, ob die Meldung echt war.

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    1. Wie, keine Disney-Kitsch-Fans unter euch ;)?
      Zuhause vor dem Fernseher reicht es defitniv auch, würde ich sagen. So beeindruckend sind die Bilder meiner Meinung nach auch nicht, dass man sie unbedingt auf der Kino-Leinwand gesehen haben muss.

      Bisher sieht es leider nicht so aus, als würde ich es noch ins Kino schaffen, aber ich werde ihn mir auf jeden Fall irgendwann ansehen und dann hoffentlich rezensieren :).

      Ich mochte den vierten auch lieber als den Vorgänger, fand es aber zB unnötig, dass unbedingt eine neue, nicht wirklich originelle Frauenrolle reingeschrieben werden musste, wenn man sich mehr auf Sparrow konzentrieren wollte.
      Ich bin schon gespannt auf den 5., wenn ich ihn dann doch mal irgendwann sehe. Und erstmal auf die Kritiken. Muss mich mal danach umsehen.



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  6. Ich muss mich outen: ich habe nicht mal den alten Disney Film gesehen! Ich weiß gar nicht so genau warum, eigentlich habe ich so gut wie all der alten Zeichentrick Klassiker gesehen, aber diese Geschichte ging stets in jeder Hinsicht an mir vorbei...
    Ich muss den doch mal nachholen!

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    1. Wenn du die anderen Klassiker mochtest, wird dir der Zeichentrickfilm sicher auch gefallen. Ich finde die Heldin, wie gesagt, sehr sympathisch :). Und ein paar lustige Sidekicks und eine Menge Kitsch gibt es, wie es für Disney üblich ist, natürlich auch ^^.

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