[Musical] "Billy Elliot" in Hamburg (07/17)

Charlie | Sonntag, 23. Juli 2017 | 11 Kommentare

Nicht nur tänzerisch ein Meisterwerk
 

Von der Londoner Produktion von "Billy Elliot" hörte ich zum ersten Mal, als ich 2015 in London war. Während meine Mutter und ich uns "Les Misérables" ansahen (Ein Traum ging in Erfüllung!), sahen meine Cousine und meine Tante "Billy Elliot" und waren ganz begeistert. Danach hatte ich das Stück lange nicht mehr auf dem Schirm, da ich mir einen Musicalbesuch in London auch nicht einfach mal so leisten kann, und wurde erst wieder darauf aufmerksam, als die Großbritannien-Tour von Ende Juni bis Ende Juli (genauer gesagt, bis heute) im Hamburger Theater am Großmarkt halt machte.
Eine Londoner Produktion, von der ich schon Gutes gehört hatte, in quasi greifbarer Nähe - Das klang sehr verlockend. Als das Stück nach den ersten Shows dann in Rezensionen gefeiert wurde, konnte ich nicht anders und organisierte mir einen Tagestrip nach Hamburg.
Nachdem ich wegen dieser Entscheidung so lange mit mir gerungen habe (weil ich mir ein Musical normalerweise nicht einfach so leisten kann), bin ich nun wirklich froh, sie getroffen zu haben, denn "Billy Elliot" hat mich absolut begeistert.


Obwohl ich persönlich die Handlung des Musicals nicht für übermäßig überraschend halte, versuche ich, in meiner Rezension nichts Wichtiges vorwegzunehmen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, "verstecke" ich den Spoiler durch eine Markierung, sodass die Schriftfarbe und die Markierungsfarbe dieselbe sind und man den entsprechenen Text markieren muss, um den Satz lesen zu können.

[Aktionen] #30DaysOfReading2017 - Fazit | #5weeks5books

Charlie | Freitag, 21. Juli 2017 | 6 Kommentare

Schon wieder ist fast ein Monat seit meinem letzten Post vergangen und ich habe es auch erst gestern geschafft, alle ausstehenden Kommentare zu beantworten und meine Blog-Leseliste abzuarbeiten.
Dabei ist es nicht so, als hätte ich keine Post-Ideen, im Gegenteil: Ich habe eine ewig lange Liste und schon einige Posts vorgeschrieben. Ich möchte nur nicht einfach stumpf einen Post nach dem anderen raushauen, wenn ich keine Zeit habe, mich den Kommentaren und anderen Blogs zu widmen.
Aber was soll's. Die Zeiten von 10 Posts im Monat (Manchmal stöbere ich gerne in meinem Blog-Archiv und gucke, wie sich "Keine Zeit für Langeweile" so entwickelt hat.) sind sowieso vorbei und ich finde das auch nicht schlimm. Qualität vor Quantität und so.

Es war hier so lange still, weil ich in den vergangenen Wochen jede Menge Stress mit der Uni hatte. Macht bloß nie den Fehler, den ich gemacht habe, und lasst euch in jedem Seminar die allerletzten Referate aufdrücken, denn dann habt ihr genau Ende des Semesters, wenn das Lernen für Klausuren ansteht, zu viel anderes um die Ohren und hetzt von einem Vortrag zum nächsten.
Das Ganze hat dann bei mir auch zu einem Mini-Nervenzusammenbruch geführt, dem bzw. dessen Gründen ich aber nochmal einen eigenen Post widmen werde.
Außerdem bin ich im Juni umgezogen (=Pack-Stress) und hatte - der Horror eines jeden internet-süchtigen Menschen! - nach meinem Umzug  drei Wochen lang kein WLAN!

Jetzt schulde ich euch ersmtal ein (reichlich spätes) Fazit aus der #30DaysOfReading2017-Aktion, die ich hier angekündigt hatte.




[Buchrezension] "Der Name der Rose" von Umberto Eco

Charlie | Freitag, 23. Juni 2017 | 15 Kommentare
Zum Teil spannender Krimi, zum Teil langweiliges Theologielehrbuch


© dtv






Originaltitel: Il nome della rosa
Autorin: Umberto Eco
Verlag: dtv
Genre: Historischer Roman, Krimi, Klassiker
Reihe: /
Erscheinungsdatum: 1982 (1. deutsche Auflage)
Seitenzahl: 688 (Taschenbuch)
Verlagsseite










Inhalt


Der junge Benediktiner-Novize Adson von Melk reist mit dem Franziskaner William von Baskerville in eine Abtei, in der William einen Auftrag vom Kaiser zu erfüllen hat. Dort angekommen, wird William zusätzlich vom Abt beauftragt, einen Mord an einem der Mönche aufzuklären.
Und während William noch damit beschäftigt ist, die Geheimnisse der Abtei zu entdecken, sterben weitere Menschen.



[Konzertberichte] Scott Bradlee's Postmodern Jukebxox, Ed Sheeran und AnnenMayKantereit

Charlie | Montag, 19. Juni 2017 | 4 Kommentare

Ja, ich weiß, hier war schon viel zu lange nichts mehr los und das, obwohl ich momentan zig Ideen für Themen und auch noch ein paar Rezensionen in petto habe. Dass ich trotzdem weder zum Bloggen noch zum Kommentieren oder Kommentare beantworten komme, liegt daran, dass mir die Uni gerade ziemlich viel Stress bereitet und ich heute umgezogen bin (zwar nur von einem Stadtteil in den anderen, aber das Kisten packen und Ausmisten war trotzdem Arbeit genug). Und leider geht Uni dann doch vor.
Dass ich überhaupt mal wieder einen Post zustandebringe, liegt daran, dass ich gerade nach meiner Vorlesung, zu der ich zum Glück trotz Umzug durfte, noch ein wenig hierbleibe, um das WLAN zu nutzen, da wir zuhause leider noch keins haben.
Heute möchte ich euch endlich in einem längst überfälligen Post von den drei tollen Konzerten erzählen, die ich in diesem Frühling besucht habe.



[Aktion] 30 Days of Reading auf "Zwischen den Seiten" (#30DaysOfReading2017)

Charlie | Freitag, 2. Juni 2017 | 9 Kommentare

Vor ein paar Tagen bin ich auf die "30 Days of Reading"-Aktion von Katja von "Zwischen den Seiten" gestoßen.  Die von Youtuber*innen (unter anderem LittleBookOwl) inspirierte Challenge besteht, wie der Name schon sagt, daraus, jeden Tag im Juni zu lesen (und dies in irgendeiner Form zu dokumentieren).
 
Für einige von euch klingt das jetzt vielleicht lächerlich einfach, für andere ist es vielleicht so gut wie unmöglich, für mich stellt es eine wirklich schöne Herausforderung dar.
In einem meiner letzten Rückblicke habe ich sicher erwähnt, dass ich Anfang des Jahres eine große Leseflaute hatte. Diese hat sich in den letzten Wochen zwar langsam wieder gelegt, doch es gibt immer wieder noch Tage, an denen ich am Ende merke, dass ich keine einzige Seite gelesen habe, ganz besonders Tage, an denen ich nicht Bahn fahre (meine liebste Zeit zum Lesen). Das ist wirklich schade, da ich mich noch gut an die Zeiten erinnere, in denen ich gefühlt jede freie Minute mit Lesen verbracht habe, während ich jetzt öfter stattdessen ziellos im Internet rumsurfe.
Daher hielt ich es für eine tolle Idee, mich mit so einer Challenge dazu zu motivieren, wirklich jeden Tag wenigstens ein paar Seiten zu lesen - insbesondere in einem für mich so stressigen Monat wie dem Juni, in dem ich ansonsten wohl eher dazu neigen würde, meine wenige freie Zeit faul und sinnlos im Internet zu verbringen.

Ich werde hier auf keinen Fall jeden Tag etwas posten, aber am Ende der Challenge einen kleinen Fazit-Post verfassen und eventuell ab und zu Updates auf meiner neuen Facebook-Seite posten.
Vielleicht möchtet ihr ja auch mitmachen. Ich würde mich freuen!



[Feminismus/Gesellschaft/Internet-Aufreger] Von wahren Gesichern und inneren Werten oder "Was geht euch mein Make-up an?"

Charlie | Montag, 29. Mai 2017 | 20 Kommentare

Facebook kann schon eine tolle Inspirationsquelle für Blogposts sein.
Nicht, dass ich dort häufig niveauvolle Diskussionen oder gute Argumente finden würde (höchstens von Einzelpersonen), aber oft regen mich gerade Diskussionen voller Beleidungen, Unterstellungen und Verallgemeinerungen ohne stichhaltige Begründungen dazu an, mich selbst mich einem Thema auseinanderzusetzen. Zwar mische ich mich selten selbst ein, lege mir jedoch oft genug im Kopf zurecht, was ich den Beteiligten gerne sagen würde.
Auch heute stieß ich wieder unverhofft auf ein tolles Thema für einen Post, den ich in meine Reihe zu gesellschaftlichen und feministischen Themen einsortieren kann: Make-up - genauer gesagt die Frage, wieso Frauen* Make-up tragen oder nicht tragen sollten.


[Buchrezension] "Blutsschwestern" (Vampire Academy 1) von Richelle Mead

Charlie | Freitag, 26. Mai 2017 | 4 Kommentare
Recht durchschittlicher Auftakt; für Fans von Romantasy und Vampiren



©Lyx (Lübbe)






Originaltitel: Vampire Academy
Autorin: Richelle Mead
Verlag: Lyx
Genre: Jugendbuch, Romantasy, Urban Fantasy
Reihe: 1. Band einer Hexalogie
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Seitenzahl: 304 (Paperback)
Verlagsseite










Inhalt


Rose und Lissa sind seit Jahren beste Freundinnen, doch sie verbindet noch etwas anderes. Lissa gehört zu den Moroi, ein altes Vampirgeschlecht, dessen Existenz bedroht ist, da sie von den untoten Vampiren Strigoi gejagt werden. Um sie zu schützen, werden ihnen Wächter zur Seite gestellt, die zu den Dhampiren - halb Mensch, halb Moroi - gehören. Rose ist eine von ihnen und Lissas Wächterin.
Vor zwei Jahren floh sie mit Lissa aus ihrer gemeinsamen Schule und beide lebten lange unerkannt unter Menschen. Doch dann werden sie von den Wächtern der Schule gefunden und zurückgebracht.
Und dort beginnt Lissa ihre Vergangenheit wieder einzuholen. Das Ereignis, das sie damals zur Flucht bewegte, kann nicht einfach vergessen werden.


[Filmrezension] "Die Schöne und das Biest" (2017)

Charlie | Dienstag, 2. Mai 2017 | 14 Kommentare

"Märchen schreibt die Zeit" - Genauso schön und kitschig wie das Original, mit neuen und alten Defiziten





Originaltitel: Beauty and the Beast
Genre: Märchenfilm
Basiert auf: dem gleichnamigen Disneyfilm, der wiederum auf einem Märchen basiert
Länge: 130 Min
Altersfreigabe: ab 6
Deutscher Kinostart:16.03.2017
Produktionsland: USA
Darsteller: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Ian McKellen, Ewan McGregor, Emma Thompson, Stanley Tucci, Kevin Kline, Josh Gad, ...
Regie: Bill Condon
Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Quelle
Trailer



Inhalt

Belle lebt mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf, in dem sie als seltsam gilt, da sie sehr belesen, klug und unabhängig ist.
Als sich ihr Vater eines Tages nach einem Unfall mit seiner Kutsche in ein verlassenes Schloss flüchtet, wird er von dem dort lebenden Biest, einen verfluchten Prinzen, gefangengenommen. Belle macht sich auf ihn zu retten und nimmt den Platz ihres Vaters ein.
Während Belle das verwunschene Schloss und seinen Herren von einer ganz anderen Seite kennenlernt, versucht ihr Vater, das Dorf - unter anderem den selbstverliebten Gaston, der sich in den Kopf gesetzt hat, Belle zu heiraten - zu bewegen, seine Tochter zu befreien. 



[Reisebericht + Fotos] Israel Januar 2017

Charlie | Samstag, 22. April 2017 | 12 Kommentare

Endlich, nur schlappe drei Monate nach meiner Reise nach Israel, komme ich endlich dazu, den dazugehörigen Reisebericht zu verfassen.
Der letzte Post ist ja nun auch schon eine Weile her, was daran liegt, dass ich in den vergangenen Wochen entweder mit dem Lernen für Klausuren oder mit Theaterproben und Musicalshows (mehr dazu ein andernmal) beschäftigt war; dabei habe ich noch einige Post-Ideen in petto.


Ich freue mich sehr, stolz verkünden zu dürfen, dass ich diesmal meinem Reisebericht sogar professionellere Fotos beifügen kann, da ich glücklicherweise mit einem sehr ambitionierten Hobbyfotografen mit super Ausrüstung unterwegs war ;). Vielen Dank an ihn, dass ich die Fotos verwenden darf, da sie ja doch um einiges besser sind, als die, die ich sonst mit meiner Handykamera mache.
Falls ihr mehr von seinen wirklich tollen Bildern sehen wollt, schaut gerne auf seinem Instagram-Account vorbei.



Tel Aviv


[Serienrezension] "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse"

Charlie | Dienstag, 4. April 2017 | 14 Kommentare

"Look away!" - Es sei denn, ihr habt zufällig Lust auf eine skurrile, überzeichnete, genial gespielte und natürlich absolut betrübliche Serie






Originaltitel: A Series of Unfortunate Events
Genre: Drama
Basiert auf: der gleichnamigen Buchreihe von Lemony Snicket
Länge: 8 Folgen à 4-60min
Altersfreigabe: ??
Produktionsland: USA
Erstausstrahlung: 13. Januar 2017 (auf Netflix)
Deutssprachige Erstausstrahlung: 13. Januar 2017 (auf Netflix)
Darsteller: Neil Patrick Harris, Patrick Warburton, Malina Weissman, Louis Hynes, Presley Smiht, Tara Strong, K. Todd Freeman
 Quelle




Inhalt

Violet, Klaus und Sunny Baudelaire werden durch einen Brand im Haus ihrer Eltern zu Waisen.
Der stumpfsinnige Banker Mr. Poe von "Mulctuary Money Management" muss nun für die Kinder einen geeigneten Vormund finden und lässt sich prompt von Count Olaf manipulieren, einem ebenso bösartigen wie untalentierten Schauspieler, der alles daran setzt, an das Vermögen der Kinder zu gelangen. 


[Feminismus/Gesellschaft/Laberpost] Feminismus - Weitere Irrtümer

Charlie | Donnerstag, 30. März 2017 | 2 Kommentare


Ja, tut mir leid (Obwohl, eigentlich nicht!), aber ich muss es schon wieder tun: Ich muss schon wieder über Feminismus schreiben, denn in den letzten Wochen sind mir wieder ein paar diskussionswürdige Unterthemen dazu untergekommen.


[Rückblick] Januar/Februar/März '17

Charlie | Mittwoch, 15. März 2017 | 18 Kommentare

Neues Design, neue Monatsstatistik, äh, neuer Rückblick ;).
Da ich in den letzten Jahren eigentlich nie eine monatliche Statistik hinbekommen habe - entweder aus Zeitgründen oder weil ich kaum etwas aufzuführen hatte -, habe ich beschlossen, das Wort "Monat" aus dem  Kategoriennamen zu streichen. Auch eine Statistik war diese Post-Reihe im Grunde noch nie, da ich nicht nur reine Zahlen nenne, sondern immer auch ein paar Worte über die gelesenen Bücher, meinen Monat etc. schreibe. Daher nun der neue Name "Rückblick" - inhaltlich wird alles beim Alten bleiben.


[Filmrezension] "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen"

Charlie | Montag, 13. März 2017 | 10 Kommentare
Eine schöne Botschaft mit sympathischen, inspirierenden Protagonistinnen



Originaltitel: Hidden Figures
Genre: Historienfilm
Basiert auf: dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly
Länge: 127 Min
Altersfreigabe: ab 0
Deutscher Kinostart: 02.02.17
Produktionsland: USA
Darsteller: Taraji P. Henson, Octavia Spender, Janelle Monaé, Kevin Costner, Kirsten Dunst, Jim Parsons, Mahershala Ali, ...
Regie: Theodore Melfi
Drehbuch: Theodore Melfi, Allison Schroeder
Quelle
Trailer



Inhalt


"Hidden Figures" erzählt am Beispiel von Dorothy Vaughan, Katherine Goble und Mary Jackson von farbigen Frauen, die in den frühen 60er-Jahren für die NASA arbeiteten und trotz der wichtigen Beiträge, die sie zur Raumfahrt leisteten, immer wieder mit Diskriminierung zu kämpfen hatten - weil sie Frauen und weil sie farbig waren.


[Kino+TV] Oscar-Challenge 2017

Charlie | Freitag, 10. März 2017 | 2 Kommentare



Inspiriert durch die diesjährige Oscar-Verleihung und meinen Vorsatz, 2017 wieder mehr Filme zu sehen, habe ich mich entschlossen, dieses Jahr als Ansporn und Herausforderung für mich eine mehr oder weniger kleine Challenge zu veranstalten.
Dafür habe ich alle Filme, die dieses Jahr einen Oscar gewonnen haben oder für einen nominiert wurden, gezählt und aufgelistet und mir folgendes vorgenommen:
  • Schwierigkeitsstufe 1: alle 15 Gewinnerfilme* sehen
  • Schwierigkeitsstufe 2: auch die restlichen 47 nominierten Filme sehen
  • und das alles bis zur nächsten Oscarverleihung, die vorausichtlich am 4. März 2018 stattfinden wird

[Buchrezension] "These Broken Stars. Lilac und Tarver" von Amie Kaufman und Meagan Spooner

Charlie | Samstag, 4. März 2017 | 10 Kommentare


Tolles Setting und spannender Plottwist, die Charaktere könnten jedoch kaum klischeehafter sein

 

© Carlsen






Originaltitel: These Broken Stars
Autorinnen: Amie Kaufman und Meagan Spooner
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendbuch, Science Fiction
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Erscheinungsdatum: Mai 2016
Seitenzahl: 496 (Hardcover)
Verlagsseite










Inhalt


Major Tarver Merendsen, der als Kriegsheld gefeiert wird, und Lilac LaRoux, Tochter des reichsten und mächtigsten Mannes im Universum, befinden sich beide auf einer Reise auf dem riesigen Raumschiff Icarus. Obwohl die beiden in völlig verschiedenen Welten leben, überleben ausgerechnet sie beide den mysteriösen Absturz des Raumschiffes und stranden zu zweit auf einem verlassenen Planeten, auf dem seltsame Dinge vor sich gehen.
Während Lilac nichts weiter als nach Hause will und Tarver mit ihrer arroganten Art auf die Nerven geht, versucht dieser verzweifelt, ihrer beider Überleben zu sichern. Und während die beiden auf der Suche nach Hilfe den Planeten durchkämmen, kommen sie sich näher, als sie gedacht hätten, denn beide haben sie unter ihrer sorgsam bewahrten Fassade ihr Päckchen zu tragen.



[TV-Tagebuch] "Oscar-Verleihung 2017

Charlie | Dienstag, 28. Februar 2017 | 11 Kommentare


Das außerthematische zuerst: "Keine Zeit für Langeweile" erstrahlt in neuem Design und das dank der wunderbaren Ines. Es hat schon was für sich, Kontakte zu einer in Sachen Webdesign begabten Bloggerin zu haben ;). (Obwohl ich Ines das natürlich nicht als reinen Freundschaftsdienst abgezwungen sondern brav dafür bezahlt habe.)
Ich für meinen Teil bin mehr als zufrieden mit dem neuen Design. Ich hatte mir etwas gewünscht, das meinen Blog etwas professioneller und minimalistischer wirken lässt, gleichzeitig aber nicht zu kalt und trist anzuschauen ist, und auch meiner Lieblingsfarbe blau bin ich treu geblieben. Und Ines hat meine doch sehr vagen und teilweise unverständlich formulierten wünsche ganz fantastisch umgesetzt, wie ich finde.
Je nachdem, wieviel Zeit ich in den nächsten Wochen habe, werde ich auch mal versuchen, meine alten Rezensionen farblich zu überarbeiten (wozu ich bei den letzten Design-Wechseln immer zu faul war) und überall die neuen Unterschriften zu ersetzen.
Also, falls ihr auch mal Design-Hilfe braucht - wendet euch vertrauensvoll an Ines ;)!



Jetzt aber zum eigentlichen Thema dieses Posts:
In der Nacht von Sonntag auf Montag (bei uns ab 2:30 Montagnacht) hat wieder die alljährliche Oscar-Verleihung, genauer gesagt die Verleihung der Academy Awards of Merit der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), stattgefunden. Wie immer wurden die besten Streifen und Personen in 24 Kategorien rund ums Filmemachen geehrt und endlich, nachdem ich es mir schon jahrelang vorgenommen hatte, musste ich mal nicht am nächsten Tag zur Schule oder arbeiten und konnte sie mir live ansehen.
In weiser Voraussicht haben wir uns ein paar Stunden davor hingelegt, um ein bisschen "vorzuschlafen", um dann auch bis knapp 6:30 Uhr durchzuhalten, was erstaunlich gut geklappt hat.
Die nachfolgenden Gedanken und Kommentare sind in völlig zufälliger Reihenfolge verfasst worden, da meine Kategorie "TV-Tagebuch" ja mehr ein Kommentar als eine Rezension darstellt.
Wer übrigens etwas über die Hintergrundgeschichte der Oscars und in bisherigen Verleihungen aufgestellte Rekorde wissen möchte, kann gerne in meine Posts aus dem Jahr 2013 hier und hier reinschauen, für die ich damals einiges an Recherchen über die AMPAS und die Auszeichnung betrieben habe, auch wenn wohl nicht mehr alles aktuell ist.



[Laberpost/Gesellschaft] Gender

Charlie | Mittwoch, 15. Februar 2017 | 23 Kommentare
Lange lange habe ich an diesem Post gesessen, ihn immer wieder neu geordnet, teilweise wochenlang gar nicht bearbeitet, weil ich mir sehr unsicher war: Schaffe ich es, über dieses heikle Thema zu schreiben, ohne dabei jemandem auf den Schlips zu treten? Habe ich überhaupt genug sinnvolle und richtige Dinge über ein so komplexes Thema zu sagen?
Letztendlich siegte mein Interesse an dem Thema, nicht zuletzt, weil ich in den vergangenen Wochen viele Diskussionen dazu miterlebt, dazu gelesen und auch in der Uni etwas darüber gelernt habe.

Ein kleiner Hinweis vorweg, da ich weiß, dass dieses Thema bei vielen von Hochsensibilität bis hin zu Genervtheit einiges auslösen kann: Dieser Post soll nicht dazu dienen zu belehren, jemandem ein bestimmtes Weltbild aufzuzwingen oder die Werte einiger Menschen anzugreifen.  Viel mehr geht es um ein paar grundsätzliche Definitionen und Abgrenzungen und meine persönliche Einstellung zu Sub-Themen des Komplexes "Gender". Der Post erhebt auch keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und ziemlich sicher habe ich einige wichtige Aspekte vergessen, die man noch diskutieren könnte. Ergänzungen sind immer gerne gesehen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Post lest und mit mir zusammen über das Thema diskutiert.

 Anmerkung:
Ich sehe mich als toleranten und respektvollen Menschen und falls ich in diesem Post irgendetwas Verletztendes, Diskriminierendes oder schlichtweg Falsches sage, könnt ihr mich gerne darauf hinweisen. Ich versichere, dass es nicht so gemeint ist.
Ich gebe mir Mühe daran zu denken, meine Meinung und Theorien als solche zu kennzeichnen und nicht als Tatsachen darzustellen.



[Serien(kurz)rezensionen] "Luther" - Staffel 4 und "Scorpion" - Staffel 1

Charlie | Mittwoch, 8. Februar 2017 | 6 Kommentare



Originaltitel: Luther
Genre: Drama, Krimi, Thriller
Basiert auf: -
Länge: 2 Folgen à 60min
Altersfreigabe: ab 16
Produktionsland: Großbritannien
Erstausstrahlung: Dezember 2015 (auf BBC One)
Deutssprachige Erstausstrahlung: 1. Juli 2016 (auf ZDF neo)
Darsteller: Idris Elba, Rose Leslie, Laura Haddock, u.a.






Inhalt

Nach den dramatischen Ereignissen von Staffel 3 hat Luther dem Polizeidienst den Rücken gekehrt und lebt zurückgezogen in einem kleinen Haus am Meer.
Dort wird er jedoch eines Tages von zwei Detectives aufgesucht, welche ihm mitteilen, dass Alice gestorben sei. Luther will das nicht glauben und begibt sich zurück nach London, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Gleichzeitig treibt wieder ein Killer sein Unwesen in der Stadt: Jemand spioniert Menschen aus, ermordet sie und isst einzelne Körperteile der Opfer. Seine (ehemaligen) Kolleg*innen sind auf Luthers Hilfe angewiesen. 

[Laberpost] Das Freizeit-Paradoxon: "Je mehr Zeit ich habe, desto weniger Zeit habe ich"

Charlie | Sonntag, 5. Februar 2017 | 17 Kommentare

Ich schreibe diese Zeilen, während ich eigentlich lernen sollte. Den Stoff lernen, den ich bereits seit letztem Oktober behandle und doch bislang kein einziges Mal außerhalb meiner Vorlesungen angeguckt habe, wie ich zu meiner Schande gestehen muss.
Ja, Zeitmanagement und ich, wir sind leider auch in den letzten Monaten keine Freunde geworden. Und das resultierte dann in folgendem fiesen Freizeit-Paradoxon:


[Filmrezension] "La La Land"

Charlie | Donnerstag, 2. Februar 2017 | 10 Kommentare


Melancholisch, verträumt, bittersüß, romantisch - "La La Land" verzaubert


 



Originaltitel: La La Land
Genre: Liebesfilm, Musicalfilm, Musikfilm
Basiert auf: -
Länge: 128 Min
Altersfreigabe: ab6
Deutscher Kinostart: 12.01.2017
Produktionsland: USA
Darsteller: Emma Stone, Ryan Gosling, John Legend, J. K. Simmons, ...
Regie: Damien Chazelle
Drehbuch: Damien Chazelle
Trailer



Inhalt 

Der Jazzpianist Sebastian und die Schauspielerin Mia - beide äußerst talentiert aber ebenso erfolglos - begegnen sich durch Zufall in Los Angeles, der Stadt, in der ihre Träume wahr werden sollten. Zwischen ihnen stimmt die Chemie und gegenseitig unterstützen sie sich bei der Erfüllung ihrer Träume, doch in L.A. ist nicht immer Platz für beides: Beziehung und Karriere; Liebe und Träume.

[Serienrezension] "Sherlock" Staffel 4

Charlie | Sonntag, 29. Januar 2017 | 6 Kommentare


"It's not a game anymore" - Dramatischer, komplexer und verstörender als je zuvor





Originaltitel: Sherlock
Genre: Drama, Krimi
Basiert auf: den Geschichten von Arthur Conan Doyle
Länge: 3 Folgen à 90min
Altersfreigabe: ab 12 (?)
Produktionsland: Großbritannien
Erstausstrahlung: Januar 2017 (auf BBC One)
Deutssprachige Erstausstrahlung: -
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Amanda Abbington, Una Stubbs, Rupert Graves, u.a.
 Quelle




Warnung: Diese Rezension enthält Informationen über die Handlung der ersten drei Staffeln. 

[Gesellschaft/Internet-Aufreger/Laberpost/Politik] Ehe für alle!

Charlie | Sonntag, 22. Januar 2017 | 25 Kommentare

Vor etwa einem Jahr hatte ich bereits einen Post zu diesem Thema geplant und es macht mich sehr traurig, dass er noch immer aktuell ist.

Anlässlich der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes herausgegebenen Ergebnisse einer Umfrage, in der sich über 80% der Befragten für bzw. "eher für" die gleichgeschlechtliche Ehe aussprachen, war das Thema auch auf Facebook wieder sehr aktuell. Unter anderem von campact und Bündnis90/Die Grünen wurden Posts veröffentlicht, die die Bundesregierung bzw. -kanzlerin dazu aufforderten, entsprechend der Umfrageergebnisse zu handeln.
Während ich mich über die Umfrageergebnisse sehr gefreut habe, haben mich einige der Kommentare unter besagten Posts sehr entsetzt und enttäuscht. Noch immer werden viele Stimmen gegen eine Gleichberechtigung nicht-heterosexueller Menschen laut, was ich einfach nicht nachvollziehen kann.


Für mich ist es selbstverständlich, dass alle Menschen in Deutschland die gleichen Rechte haben sollten, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Glauben, etc. Und Gleichberechtigung schließt für mich jegliche Art von rechtlichen "Verträgen" zwischen zwei volljährigen und mündigen Menschen ein, auch die Ehe.
Soweit ich das überblicken kann, gibt es zwei Hauptgründe zu heiraten. Der romantischere von beiden ist der, dass zwei Menschen sich lieben und dies und ihre Zusammengehörigkeit durch die Ehe offiziell machen wollen. Der unromantischere sind Steuervorteile, beispielsweise beim Ehegattensplitting.
Niemand ist gezwungen zu heiraten, da man seine Liebe auch ohne Ehe ausleben und eine Familie gründen kann, aber ich verstehe auch nicht, wieso einigen Menschen die reine Möglichkeit zur Ehe vorenthalten werden sollte, nur, weil sie eine Person des gleichen Geschlechts lieben.
Ich sehe nicht, wie das Geschlecht zweier Menschen Einfluss darauf haben sollte, ob sie ihre Liebe "offiziell machen" dürfen und ob sie bestimmte Steuervorteile (die eh umstritten sind) bekommen dürfen. Menschen diese Dinge aufgrund ihrer Sexualität zu verwehren bedeutet für mich schlicht sie zu diskriminieren.


Wie bereits erwähnt, sehen das nicht alle Menschen so und obwohl ich mich in den vergangen Wochen und Monaten sehr viel mit Argumenten gegen die "Ehe für alle" befasst habe und es viele Menschen gibt, die gerne auf (vermeintlich) intelektuellem Niveau dagegen argumentieren, kann ich nach wie vor keines davon nachvollziehen und bleibe bei meiner Meinung.
Daher habe ich für diesen Post eine Sammlung aller Argumente gegen die gleichgeschlechtliche Ehe gesammelt, die mir bisher untergekommen sind, und dazu erläutert, weshalb ich sie für nicht stichhaltig und nicht überzeugend halte.
Falls euch noch weitere einfallen -ob sie nun eurer Meinung entsprechen oder nicht -, könnt ihr sie gerne ergänzen.
Ich entschuldige mich im Voraus für diesen leider äußerst negativen Post, aber ich musste mir da einfach mal etwas von der Seele argumentieren.



[Kino & TV] Die besten Filme, die ich 2016 gesehen habe, und 5 Filme, die ich 2017 sehen möchte

Charlie | Donnerstag, 19. Januar 2017 | 14 Kommentare

Endlich mal wieder ein Post am dazu passenden Tag, juche!
Denn natürlich handelt es sich hier wieder um "Die 5 Bestem am Donnerstag", eine tolle Aktion von Gorana.




Jede Woche gibt sie ein Thema vor, zu dem alle Teilnehmenden fünf Filme oder auch Regisseure, Serien etc. raussuchen können.
Da ich regeläßige Postserien nicht wirklich mag und in letzter Zeit auch gar nicht so viele Filme sehe, nehme ich meistens nicht teil, aber ab und an gibt es dann doch ein Thema, zu dem mir sofort etwas Gutes einfällt.
So auch zu den "5 Besten am Donnerstag" #26 und #28, die im Grunde den perfekten filmischen Jahresabschluss und -anfang bilden: die fünf besten Filme, die ich im vergangenen Jahr gesehen habe, und fünf Filme, die ich dieses Jahr unbedingt sehen will.



[Monatsstatistik] Oktober/November/Dezember/Januar '16/17

Charlie | Montag, 16. Januar 2017 | 13 Kommentare
Nur eine Dreiviertelstunde zu spät komme ich endlich mal wieder dazu, meine Monatsstatistik zu veröffentlichen. Da die Herbst- und Wintermonate lesetechnisch eher miserabel waren, habe ich mir in dieser Zeit eine Statistik gespart, aber so langsam fängt es wieder an sich zu lohnen.




[Laberpost/Persönliches/Uni] Dinge, die mich an der Uni überrascht (aka kalt erwischt) haben - Teil 1

Charlie | Dienstag, 10. Januar 2017 | 47 Kommentare

Heute lasse ich mal so richtig den Ersti raushängen und erzähle von ein paar Dingen, die mich zu Studienbeginn überrascht haben.
Bereits Studierende oder diejenigen unter euch, die ihr Studium schon abgeschlossen haben, werden sich sicher ein Lächeln über die naive Charlie nicht verkneifen können.



[TV-Tagebuch] "Sherlock" Staffel 4, Episode 1: "The Six Thatchers"

Charlie | Montag, 2. Januar 2017 | 29 Kommentare

SPOILER - SPOILER - SPOILER